Von Chacker|30. September 2017|Dänemark|0 Kommentare

Der folgende Tag führte uns nach Hirtshals. So rein zufällig fahren da unter anderem auch die (Auto-)Fähren zu einem uns sehr bekannten Reiseziel ab – Island. Zum Glück war an diesem Tag die M/S Noröna nicht da, sonst wären wir garantiert einfach mitgefahren. Ein wenig Sehnsucht machte sich schon breit und ich könnte schwören, der G ließ sich etwas schwerer umdrehen und vom Kai wegfahren als dorthin. So kennt er nun schon mal den Weg und wird ihn sicher wiederfinden.

Hirtshals hat außer Fährterminals natürlich auch noch andere Sehenswürdigkeiten zu bieten. Da wäre zum Beispiel das Nordsee-Ozeanarium. Das konnten wir uns nicht entgehen lassen. Lohnt sich auch. Viele Fische, die man eigentlich nur aus Film, Fernsehen und Pfanne kennt sind so ganz in echt irgendwie sehr viel größer und beeindruckender als man gemeinhin annimmt. In ziemlich großen Aquarien haben wir so einiges an Meeresgetier bestaunt, am meisten den Mondfisch. So ein seltsames Ding von Fisch wirkt neben schön und (wegen der Größe) beeindruckend irgendwie einfach nur seltsam. Muss man mal gesehen haben. Und Rochen. Es gibt dort auch eine Art Streichelzoo mit Rochen und Seesternen anstatt Ziegen und Schafen. Der ist zwar eher für Kinder gedacht, aber wenn ich schon mal da war. So ein Rochen fühlt sich an wie ein nasser Vogel aus Sandpapier. Wirklich. Seesterne sind etwas weicher, quasi aufgeweichtes und aufgequollenes Sandpapier in Sternform, das sich auch noch bewegt. Eine interessante Erfahrung.

 

Im Hafen gab es, natürlich, und nach dem Ozeanium ein wenig makaber, lecker Fisch zum Essen und nach ein bisschen Bummeln haben wir uns von der Mole aus die riesigen Norwegenfähren angeschaut. Bald! Das Bunkermuseum lohnt sich dort oben auch und zusammengenommen kann so ein Tag in Hirtshals schon recht kurz werden.

 

Gegen Abend machten wir uns auf den Weg zurück Richtung Lokken und genossen nach dem lecker Essen im Vorzelt unserer Kollegen einen schönen Sonnenuntergang oben auf der Steilküste. Es war übrigens immer noch sehr, sehr windig, was Aufnahmen mit Stativ leider ausschloss. Der kommende Tag versprach jedoch Besserung.

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